CADUS

Photo © CADUS

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Ich unterstütze CADUS, bitte mach mit!

Freunde haben vor anderthalb Jahren eine unabhängige Hilfsorganisation gegründet: CADUS – redifine global solidarity. Derzeit sind sie im Norden Syriens aktiv, in Rojava, in der Nähe der seit Monaten umkämpften Stadt Kobane. Zusammen mit Helfern aus der Region bilden sie medizinische Assistenzkräfte aus, versuchen die Hygiene in den Flüchtlingslagern zu verbessern, Trinkwasserprojekte zu entwickeln, eine mobile Klinik zu bauen und zu helfen, wo es eben geht.

CADUS hat eine Crowdfunding Aktion gestartet. Bitte lesen, spenden, weitersagen!

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I am supporting CADUS – be part of it.

CADUS is an independent humanitarian aid organisation and supports people in Rojava, Syria – sustainable projects, on site,… really good stuff. CADUS has started a crowd funding run.

Please read, donate and spread the word!

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Einige Zusatzinformationen in Deutsch:

CADUS über CADUS –>

Kennengelernt haben wir uns größtenteils im Organisieren in der „Subkultur“, wie man so schön sagt. Fusion Festival, Clubs (wie Hafenklang), selbstverwaltete Projekte, andere Großveranstaltungen. Uns konnte man oft HINTER den Theken, den Schreibtischen, den Mischpulten finden. Deswegen wussten wir schon mal, dass wir zusammen manchmal aus Scheiße Gold zusammen zaubern können. Dass wir aus der Überarbeitung zuweilen auch eine komische Form der Befriedigung ziehen können, wenn es mit den richtigen Menschen passiert… und wir am Ende mit einem großen Lächeln auf das schauen konnten, was wir zusammen auf die Beine gestellt haben. Vor anderthalb Jahren kam dann die Idee, diese Erfahrungen auch auf unseren „restlichen“ Berufsalltag zu übertragen. Also haben wir eine eigene NGO gegründet.

CADUS ist ein gemeinnütziger Verein, die Gründungsmitglieder stellen grade auch den Vorstand. Es gibt ein „engeres“ Unterstützungsumfeld von ca. 30 Personen. CADUS hat keine externen Financiers, keine Schirmherren, keine festen politischen Bindungen zu Parteien, Stiftungen oder ähnliches. Bislang ist alles klassisch D.I.Y. Wir kooperieren in Bezug auf Rojava eng mit medico international. Außerdem legen wir extrem großen Wert darauf, mit Verbänden und Organisationen der Betroffenen in den Gebieten selbst in engem Austausch zu stehen.

Wir haben uns nicht gegründet, um DIE Organisation für Rojava zu werden. Das Thema Humanitäre Hilfe in Rojava ist eines von vielen, welches uns umtreibt. Im Schrank haben wir noch so einiges an Ideen und Projekten. Entstanden aus unseren Erfahrungen aus der Katastrophenhilfe weltweit (Was müsste man eigentlich machen, wenn man humanitäre Hilfe mal nicht als Markt begreifen will, auf dem es darum geht, um Anteile an Spendengeldern zu kämpfen?), unseren Erfahrungen aus der Organisation von Großveranstaltungen (Kann man Dies oder Das, mit dem wir mal locker Festivals für zigtausend Menschen auf die Beine stellen, nicht auch in einem anderen Kontext nutzen?), oder der Auseinandersetzung mit anderen kreativen Köpfen (Lass doch mal einen CCC-Datenschubser darüber nachdenken, wie sich Hilfe in Katastrophengebieten IT-gestützt besser organisieren ließe.).

Zur Zeit sind wir zum Beispiel dabei, eine mobile Klinik zu bauen, welche in Nordsyrien und dem Nordirak zum Einsatz kommen soll. Mobile Klinik bedeutet, auf Basis von Allrad-LKWs, eine innerhalb von wenigen Stunden aufbaubare Klinik mit einem OP und 10 Behandlungsplätzen. Damit könnten wir die Regionen notversorgen, die momentan vollkommen abseits des öffentlichen Interesses und bar jeder Hilfe liegen. Nebenbei arbeiten wir grade an einem Datenprojekt, welches wir NGOs kostenfrei zur Verfügung stellen würden, um sich vor Ort vernetzen zu können. Von sich aus gibt es da keine Bestrebungen, denn das kostet ja Geld und lässt sich medial nicht verkaufen… Wir arbeiten auch an grundlegenden wissenschaftlichen Arbeiten dazu, welche Auswirkungen Flucht, Vertreibung und Gewalterfahrung auf psychischer Ebene auf Geflüchtete haben. Man sollte denken, dazu wäre das Wissen schon da. Doch von wegen, denn da gibt´s kein Geld zu holen, also wird dazu auch nicht geforscht. Der Wille ist da, eine Menge Themen neu zu denken, neu auszuprobieren. Nicht nur hier beschweren und meckern, sondern die Dinge vor Ort anders umsetzen. Und dafür brauchen wir Unterstützung, Support von Außen.

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